Bürgerliches Wappen der Familie Riccabona, 1685 Adelswappen derer von Riccabona, 1758 Adelswappen der Freiherrlichen Linie der Familie Riccabona ab 1898

Die Familie Riccabona Reichenfels

Die Familie Riccabona ist eine recht alte Familie und stammt aus dem Gebiet des historischen Tirols. Nachweise über die Familie gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück, ab dem 16. Jahrhundert ist der Stammbaum der Familie lückenlos nachvollziehbar. Zu dieser Zeit war die Familie in Cavalese (früher deutsch: Gablöß) im Fleimstal (Val di Fiemme) ansässig.
Heute besteht die Familie aus mehreren Zweigen und hat sich vorwiegend über ganz Österreich, Südtirol und das Trentino verteilt, teilweise aber sogar über die Grenzen Europas hinaus.

Historische Eckdaten


Blasonierung des bürgerlichen Wappens von 1685

Bürgerliches Wappen der Familie Riccabona, 1685
Bürgerliches Wappen, 1685

Ein blauer Schild mit gelbem oder goldenem Balken quer in zwei gleiche Teile geteilt, deren obere einen Engel, mit weißer Kleidung geschmückt aus dem genannten Balken aufsteigend zeigt, dessen Rechte zur Höhe gehoben zwei Weizenähren hält, im unteren Teile aber wird er eine grünende Weinranke, die in der Mitte eine Traube trägt, zeigen.
Über dem Schild selbst sieht man einen geschlossenen Helm, den ein aderer, dem vorhin beschriebenen genau ähnlicher Engel überragt, der schließlich mit solchen Helmdecken und Bändern umgeben ist: beginnend mit Rot und Silber, gegen links aber in gelber und schwarzer Farbe, die unter sich sanft ineinandergehen, sowie es der Pinsel des kundigen Malers elegant in Erscheinung bringt.

Blasonierung des Adelswappens von 1758

Adelswappen derer von Riccabona, 1758
Adelswappen, 1758

Von Blau und Silber quadrirter Schild.
1 und 4: in Blau ein weißgekleideter weißgeflügelter linksgekehrter Genius, in der Rechten zwei Kornähren, in der Linken eine Weintraube an grünem Blatte haltend;
2 und 3: in Silber ein aus dem äußeren Schildesrande einwärts emporgestreckter geharnischter Arm, in der Hand ein entblößtes Schwert an goldenem Gefäße aufwärts haltend, unter’m Arm, wie in den beiden oberen Winkeln befinden sich je ein goldener sechseckiger Stern.
Auf dem Schilde ruht ein mit einem blauweißen Bande umwundener Turnierhelm, aus dessen Bande der Genius von 1 und 4 hervorwächst. Die Helmdecken sind blau, mit Silber unterlegt.

Blasonierung des Freiherrlichen Wappens von 1898/1899

Adelswappen der Freiherrlichen Linie der Familie Riccabona ab 1898
Freiherrliches Wappen, 1898

In Blau ein aus grünem Dreiberg wachsender, silbern-geflügelter, weißgekleideter Engel, in der erhobenen Rechten 2 goldene Kornähren, in der Linken an grünbeblättertem Stiel eine blaue Weintraube haltend, überhöht von 3 im Halbkreis stehenden goldenen Sternen.
Freiherrnkrone und 3 Helme; auf dem rechten mit blau-silbernen Decken ein überbogener, geharnischter schwertschwingender Arm, auf dem mittleren mit blaugoldenen Decken der Engel wachsend, auf dem linken mit blau-silbernen Decken ein geschlossener blauer Flug, vorn belegt mit einem mit 3 (2, 1) goldenen Sternen belegten silbernen Balken.

Externe Quellen über bekannte Mitglieder der Familie Riccabona